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Digitales Arbeiten fördern – Meyer Werft und Netkom spenden 30 Laptops

Über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk freute sich die Heinrich-von-Kleist-Schule in Papenburg:

Die Meyer Werft und die Firma Netkom spendeten der Schule 30 Laptops, die bisher den Konstrukteuren der Werft für die Planung der modernen Kreuzfahrtschiffe gedient hatten. Mario Böhle, Geschäftsführer von Netkom und Günter Geerdes (Ausbildungskoordinator der Meyer Werft) überreichten Schulleiterin Marita Niehoff die hochwertigen Geräte. Netkom hatte die Geräte aufbereitet und zertifiziert. „Auf diese Weise wurde der Lebenszyklus der Notebooks verlängert, eine erfolgreiche Weiterverwendung ist somit gewährleistet“, so Mario Böhle.

Die Schule setzt schon immer auf digitales Lernen und freut sich über die Laptops, die z. B. für den Informatikunterricht und zum Üben von Bewerbungsschreiben genutzt werden sollen. Im Fall von pandemiebedingten Schulschließungen können die Geräte außerdem an Schülerinnen und Schüler verliehen werden.  Die Meyer Werft ist Partnerunternehmen der Heinrich-von-Kleist-Schule und führt dort zahlreiche berufsorientierende Maßnahmen durch, um eine enge Verzahnung von Schule und Ausbildung sicher zu stellen. Sie arbeitet schon lange mit der Schule erfolgreich zusammen. Ziel der Bereitstellung ist es, die digitale Kompetenz der nachwachsenden Generationen zu fördern, gerade unter den Herausforderungen der Digitalisierung in der Industrie („Industrie 4.0“). „Durch die Laptopspende möchte die Meyer Werft digitale Bildung weiter voranbringen, die eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen für das spätere Berufsleben sein wird“, erklärte Günter Geerdes.

Auszeichnung für verdiente Arbeit – Schüler der Heinrich-von-Kleist-Schule erhalten Gütesiegel

Eine besondere Ehre wurde der Heinrich-von-Kleist-Schule Papenburg zuteil: Das Gütesiegel „Startklar für den Beruf – Weser-Ems macht Schule“ wurde erneut der Schule überreicht. Coronabedingt konnte die Verleihung nicht, wie in den vergangenen Jahren üblich, in einer feierlichen Übergabezeremonie mit allen anderen Siegerschulen stattfinden, die Coronaverordnung machte diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Der Freude taten diese pandemischen Umstände allerdings keinen Abbruch: Stellvertretend für die vielen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, die für diese besondere Auszeichnung Arbeit und Engagement investiert hatten, nahmen nun 13 Jugendliche des Wahlpflichtkurses Technik mit ihrem Lehrer Tobias Imholt und Schulleiterin Marita Niehoff das Gütesiegel in einer schulinternen Feierstunde entgegen. Die Schülerinnen und Schüler hatten an einem sog. „Leuchtturmprojekt“ mitgearbeitet. Sie hatten ein Schulmodell programmiert und es mit der Styrodurschneidemaschine „FiloCUT“ in die Realität umgesetzt. Wie aus den ersten Entwürfen am Computer ein fertiges greifbares Modell aus Styrodur (dem Styropor nicht unähnlich, aber stabiler) wurde, präsentierten die Jugendlichen in einem kurzen Film, der anschaulich den Entstehungsprozess dokumentierte. Aber natürlich hatten viele Akteure rund um das Thema Berufsorientierung an der Schule mitgewirkt, um das Gütesigel erneut zu erlangen. Die Vertreter der Jury, Friedhelm Forbriger und Helmut Klöhn, überreichten den stolzen Schülerinnen und Schülern symbolisch ein Schild, das Schulen eigentlich als sichtbares Zeichen ihrer Leistungen an die Eingangstür hängen können. Dies sei aber gar nicht nötig, so Forbriger, denn das Siegel habe die Schule schon in der Vergangenheit mehrfach geholt und ein Schild hänge längst neben der Tür. In der Begründung der Jury hieß es: „Die Schule hat besonderes Engagement bewiesen, die Ausbildungsfähigkeit ihrer Schüler zu verbessern und ihre Berufswahl zu erleichtern“. Neben dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Osnabrück wird die Verleihung dieses Gütesiegels an verdiente Schulen von den Handwerkskammern Oldenburg, Emsland – Grafschaft Bentheim, Ostfriesland sowie den jeweiligen Industrie- und Handelskammern der Regionen ermöglicht.

Dass Lesen die Fantasie, die Konzentrationsfähigkeit und viele andere Bereiche anregt und fördert, ist hinlänglich bekannt. Darüber hinaus macht Lesen natürlich Spaß, denn man kann unkompliziert in andere Welten abtauchen.

Um diese Freude am Lesen möglichst früh weiterzugeben, hat der Jahrgang 5 der Heinrich-von-Kleist-Schule Papenburg ein „Lesefest“ veranstaltet. Im Rahmen der niedersachsenweit ins Leben gerufenen Aktion „Lesen macht stark“ führte die Oberschule diesen Projekttag durch.

In einem Stationenlauf in insgesamt acht Stationen konnten die Kinder auf spielerische Art und Weise verschiedene Aktionen rund um das Thema Lesen mitmachen: So konnte z. B. ein Lesezeichen gebastelt oder ein Satzpuzzle zusammengesetzt werden. Aber auch Bewegungsspiele standen auf dem Programm, die den Schülerinnen und Schülern vermittelten, dass Lesen nicht immer nur etwas mit stillem Auseinandersetzen mit Texten zu tun hat. Viel Spaß hatten die Kinder auch beim Herstellen eines „Fadengedichtes“ und beim Kreativen Schreiben: So hatten sie die Möglichkeit eine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben und so selber etwas zum Lesen zu gestalten.

Ihren Eltern, die ebenfalls an diesem Projekttag rund ums Lesen als Zuschauer teilnahmen, präsentierten die Schülerinnen und Schüler stolz die Ergebnisse dieses ereignisreichen Vormittages: Am Ende wurden die erstellten Lesemappen feierlich überreicht. Schulleiterin Marita Niehoff machte klar, wie wichtig das Lesen auch zu Hause für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist. Den Eltern riet sie, ihren Kindern ein häusliches Umfeld zu bieten, das Lesen möglich macht: „Es wird Ihnen ein gemeinsames Erlebnis mit ihren Kindern bieten und Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn die Lesequalität sich steigert“, so Niehoff.

Unter dem Motto „Werde, was du willst“ fand nach pandemiebedigtem Aussetzen im letzten Jahr wieder die Berufsmesse „Chance: Azubi“ in der Heinrich-von-Kleist-Schule statt. Die Jugendlichen der Jahrgänge 7-10 hatten an diesem Abend wieder die Gelegenheit, ein persönliches Gespräch mit möglichen Ausbildungsfirmen zu suchen: Mehr als 50 Betriebe, deren Spektrum vom Schiffsbau über holzverarbeitendes Gewerbe bis hin zu öffentlichen Institutionen ging, hatten ihre Stände in der Aula der Schule aufgebaut, um sich und ihre Arbeit zu präsentieren, Informationsmaterial zu verteilen und vor allem die vielen Fragen der Jugendlichen zu beantworten. Dabei ging es z. B. um Arbeits- und Einsatzbereiche, Aufstiegschancen oder um die Möglichkeiten eines dualen Studiums, das immer mehr unter Schulabsolventen gefragt ist.

In der Mensa der Schule konnten sich Betriebsvertreter und Schüler bei einem Getränk unterhalten und auf diese Weise fand sicherlich schon das ein oder andere Gespräch zwischen potentiellem Azubi und seinem zukünftigen Ausbildungsbetrieb statt.  

Eine besondere Woche erlebten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 der Heinrich-von-Kleist-Schule: Wären sonst z.B. Gleichungen zu lösen, Gedichte zu interpretieren oder Vokabeln zu lernen, konnten sich die Jugendlichen zwischen dem 15. und 19. November in verschiedenen Tätigkeiten möglicher Ausbildungsbetriebe versuchen. Sie besuchten eine Woche lang das BTZ in Papenburg. Vorausgegangen war dieser berufsvorbereitenden Woche die Potenzialanalyse in der Schule, in der die Schülerinnen und Schüler Stärken und Potenziale an sich entdecken konnten. So vorbereitet nahmen sie nun an verschiedenen Workshops teil, in denen sie einmal in die Arbeiten verschiedener Berufe, z. B. Baugewerk, Metallverarbeitung aber auch Büromanagement ganz praktisch hineinschnuppern konnten. Auf diese Weise fand vielleicht schon bei dem ein oder anderen Jugendlichen eine „Vorwahl“ für einen späteren Beruf statt.

 

„Wie sieht die Welt durch eine ,Rauschbrille‘ aus?“ Diese Frage konnten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 durch einen spannenden Selbsttest beantworten: Angeleitet von Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs (Profil Gesundheit und Soziales) nahmen die Siebtklässler am Mitmach-Parcours „Klarsicht“ teil. Durchgeführt wurde der Parcours von der Fachambulanz Sucht der Diakonie Emsland. An verschiedenen Stationen konnten sie sich über die Wirkungen und Suchtpotentiale von Tabak und Alkohol informieren. Dabei stand der Aufklärungs- und Informationsgedanke im Vordergrund: Hauptziel war, dass die Schülerinnen und Schüler einen kritischen Umgang mit den in der Gesellschaft am weitesten verbreiteten Drogen Alkohol und Tabak lernen. Neben dem erwähnten Ausprobieren der „Rauschbrille“ ging es an den verschiedenen Stationen um die Wirkung und Auswirkung von Alkohol und Tabak, um Inhaltsstoffe und um die Mechanismen und Wirkungsweisen der Werbung für Alkohol.

 

Es war wieder so weit: Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 haben an der Potenzialanalyse des BTZ Papenburg (Berufsbildungs- und Technologiezentrum des Handwerks) teilgenommen. Ziel des zweitägigen Workshops war es, die Jugendlichen dabei zu unterstützen, sich frühzeitig ihrer Stärken und Talente bewusst zu werden. Deshalb wurden spezielle Aufgaben und Tests entwickelt.

So mussten die Siebtklässler verschiedene praktisch-handwerkliche und soziale Übungen absolvieren, Fragebögen bearbeiten und sogar Präsentationen zu vorgegebenen Themen vor der Gruppe halten.

Die Potenzialanalyse soll die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler herausfinden, ihre Interessen und Talente erkennen, um mögliche Berufsperspektiven zu entwickeln. Letztendlich kann dies die Berufsfindung der oft noch unentschlossenen Jugendlichen erleichtern.

 

Für viele Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 hat die Corona-Pandemie auch Auswirkungen auf den Sportunterricht gehabt: Seit einem Jahr fand dieser Unterricht nicht oder nur eingeschränkt so statt, wie man ihn aus Vor-Pandemiezeiten gewohnt war: Mit Übungen und Sportspielen in der Turnhalle. Daher dürften sich viele auf das Völkerballturnier gefreut haben, das alle Klassen des Jahrgangs veranstaltet haben: Jede Klasse hatte zwei Gruppen gebildet, die zwar getrennt gegen die Teams der anderen Klassen antraten, die Punkte aber für die ganze Klasse sammelten, sodass jedes Spiel unter dem Motto „getrennt kämpfen – gemeinsam gewinnen“ stand. Und entsprechend motiviert waren die Schülerinnen und Schüler denn auch. Es wurde gekämpft, angefeuert und mancher Schweißtropfen vergossen, um der Klasse zum Gewinn zu verhelfen.

Frau Niehoff überreichte am Ende die Siegerurkunden. Wichtiger als das Gewinnen war jedoch, dass der Zusammenhalt der Klassen, die sich ja gerade erst finden um am Anfang von sechs gemeinsamen Jahren stehen, gestärkt wurde.

Im Rahmen des „Internationalen Festes“ 2021 wurde die Heinrich-von-Kleist-Schule eingeladen, ein Statement zu dem Stichwort „Papenburg ist bunt“ abzugeben. Wir haben mit den Schülerinnen und Schüler darüber diskutiert, wie wohl der Halbsatz „Die HvK ist bunt, weil…“ vervollständigt werden könnte. Das waren die Antworten:

Die HvK ist bunt, weil…

…alle Hautfarben und Religionen akzeptiert werden.

…wir Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern haben.

…jeder hier andere Klamotten trägt.

…unsere Schule alle Geschlechter unterstützt und keinen verachten will.

…alle anders aussehen.

…es Homosexuelle gibt und wir akzeptieren, dass Menschen unterschiedlich sind (LGBQ…)

…jeder so sein darf, wie er will.

…sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig helfen.

…wir viele verschiedene Interessen haben und einzigartig sind.

…alle verschiedene Eigenschaften und Persönlichkeiten haben.

…die Schule jeden und jede akzeptiert.

…auch in der Mensa beim Essen auf die Religion geachtet wird.

Man könnte dieser Tage den Song „Bleibt alles anders“ von Herbert Grönemeyer in Dauerschleife spielen: Denn auch in diesem Jahr wirbelt die Pandemie wieder alle Bereiche des Lebens gehörig durcheinander. So auch das Schulleben an der Heinrich-von-Kleist-Schule. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge 9 und 10 mussten in diesem Jahr auf Vieles verzichten, was zu einer gebührenden Feier des ersehnten Abschlusses gehört.

Dennoch schafften es die zahlreichen Akteure der Schulgemeinschaft, der Vergabe der Abschlusszeugnisse einen feierlichen und sicherlich unvergesslichen Rahmen zu verleihen. Wie schon im letzten Jahr musste die Verleihung gewissermaßen doppelt stattfinden, um allen Pandemieauflagen gerecht zu werden. Daher wurde den Abschlussschülerinnen und -schülern, die von ihren Eltern zu diesem Anlass begleitet wurden, in zwei Gruppen das Zeugnis in der Aula der Schule überreicht.

Statt Schulchor und -band sorgten auch in diesem Jahr MP3-Dateien und Lautsprecher für die passende Musik, so waren z. B. „We are young“ von Fun feat. Janelle Monáe oder „These days“ von Rudimental zu hören; Songs, die wie die festliche Garderobe der Schülerinnen und Schüler die Zeugnisvergabe stimmungsvoll untermalten. Pastor Andreas Bröcher erinnerte die Schülerinnen und Schüler daran, dass sie jetzt zwar wieder am Anfang ihres Weges stünden, aber diesen Weg nie allein gehen würden, da Gott an ihrer Seite sei.

Schulleiterin Marita Niehoff brachte in ihrer Rede ein Thema zur Sprache, das momentan alle, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern, beschäftigt: Das digitale „Lernen auf Distanz“, dem sich alle in diesem und im letzten Jahr ungewollt aussetzen mussten. Während Niehoff den Schülerinnen und Schülern attestierte, junge Menschen zu sein, „die einen schulischen Weg erfolgreich durchlaufen haben und guten Mutes in die Zukunft blicken können“, erinnerte sie gleichzeitig daran, dass Computer dabei zwar helfen könnten, es aber immer neben der künstlichen auch die menschliche Intelligenz geben müsse: „Ersetzen werden sie euch nie.“

Die Schulleiterin ging außerdem darauf ein, dass gerade der diesjährige Abschlussjahrgang durch die COVID-19-Pandemie ein besonderer ist: So hätten die Jugendlichen in den letzten zwei Jahren mit Unsicherheiten umzugehen gelernt, gleichzeitig habe der Verlust ihres Alltages, der Aufbau neuer Strukturen und der Verzicht auf Gewohntes den Blick auf neue Möglichkeiten geweitet, Alternativen eröffnet und Kreativität geweckt. Dies alles seien wichtige Grundlagen, um in der Zukunft mit krisenhaften Situationen umzugehen.

Natürlich durfte auch die Ehrung der Klassenbesten und der Schulbesten nicht fehlen. Marvin Hüsing aus der 10a und Tatjana Ott aus der 10b waren die besten ihrer Klasse. Außerdem gab es eine Besonderheit: Gleich zwei Schülerinnen, nämlich Elif Demir und Mareike Kipper, beide aus der 10d, erlangten den Traum-Notendurchschnitt von 1,06. Sie alle erhielten als besondere Anerkennung für ihre überdurchschnittlichen Leistungen einen „Papenburg-Gutschein“.

Die Schulsprecher Clare Spiegel und Thomas Bürkle sowie Malcolm Henzen erinnerten in ihren launigen Reden an manch lustige Begebenheit aus den vergangenen sechs Schuljahren und dankten den Lehrerinnen und Lehrern und vor allem den Eltern, die in der Pandemiezeit Großartiges geleistet hätten und „Brötchenschmierer, Taxifahrer, Seelentröster, Geldgeber und Nachhilfelehrer“ gewesen seien.   

Leider durfte im Anschluss an die Verleihung nicht gefeiert werden und bei einem Glas Sekt über die Schulzeit geplaudert werden.  Die Jugendlichen haben dies aber sicherlich zu Hause getan.

Insgesamt gab es 20 Mal den Hauptschulabschluss nach Klasse 9, 5 Mal den Hauptschulabschluss, 23 Mal den Realschulabschluss und 43 Mal den Erweiterten Realschulabschluss, der z. B. zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe berechtigt.

Und diese Jugendlichen haben den Abschluss in der Tasche:

Joeline Bollen, Maxim Gel, Leonie Porter, Lea-Marie Winterboer, Jaime Kujawa, Marwa Alhariri, Lea Bergmann, Laura Helm, Marvin Hörholdt, Marko Kecman, Livia Andreea Savu, Sarina Kleene, Angeline Kunz, Samir Selim Akan, Joshua Aziz, Thomas Bürkle, Oliver Gidion, Kevin Hüsing, Marvin Hüsing, Charlotte Kockelmann, Adomas Pestininkas, Vanessa Rohleder, Nick Rosentreter, Jana Röttgers, Jerome Röttgers, Annika Silze, Aaron Wolters

Dennis  Abheiden, Obayda Ahmed Aljadaan, Batoul Alyan, Anton Boger, Pia-Sophie Brink, Marcel Dickebohm, Sebastian Hombrink, Bosse Joost, Franziska Kipper, Suzan Kirac, Janine Klahsen, Jasmin Kösters, Veronika Krenik, Justin Miller, Leonard Müller, Nick Nöller, Tatjana Ott, Jonas Schulz, Maximilian Sek, Paul Springfeld, Lena Thür, Maik Völker

Gülpelin Akbulut, Nadeshda Albach, Ilona Bondarenko, Angela Joy de Guzman, Julian Heidbuurt, Malcolm-Robin Henzen, Michael Hockmann, Ben Kramer, Mark Lennart Kretschmer, Matthias Lass, Chasan Moumin Oglou, Paul Pech, Kajetan Pietras, Lene Potthast, Leon Rehm, Clare Felicia Spiegel.

Hüseyin Akan, Feyza Aydin, Maike Bercx, Lena Böhm, Elif Demir, Ibrahim Demir, Luca Samuel Ehrlich, Kim-Nina Engelbrink, Max Gitzbrecht, Maya Houri, Mareike Kipper, Klara König, Carmen Kösters, Benedikt Lechler, Irem Saatsi, Samirí Sadiku, Vanessa Thöne, Luca Voskuhl.

Die Heinrich-von-Kleist-Schule Papenburg sagt Herzlichen Glückwunsch!

Ein besonderes Geschenk erhielt die Heinrich-von-Kleist-Schule vom BTZ Papenburg: Bei sommerlichen Temperaturen erhielt der Fachbereich Technik einen sogenannten „Pneumatik-Stand“, der beim BTZ ausgemustert worden war. Dieser ist aber zum Wegwerfen viel zu schade, ist er doch auf dem aktuellen Stand der Technik. Mit einem solchen Pneumatik-Stand kann man z. B. Kolben bewegen und luftdruckgesteuerte Getriebe aufbauen und so die Funktionsweise eines Kolben kennenlernen. Dies kann als weiterer Baustein in den berufsorientierenden Maßnahmen der Schule angesehen werden, ist es doch das Ziel industrie- und handwerksnahes Lernen in der Schule anzubieten. Der Einsatz des Pneumatik-Wagens wird voraussichtlich im WPP Technik des Jahrgangs 10 im Kompetenzbereich Steuern, Regeln, Messen erfolgen.

Die Lehrerinnen und Lehrer des Fachbereichs Technik Tobias Imholt, Anneke Klaaßen und Ralf Sievering freuten sich sehr über die Übergabe des Wagens durch den BTZ-Lehrer Ingolf Timmen. 

Die Heinrich-von-Kleist-Schule und das BTZ arbeiten im Rahmen der Potenzialanalyse der Jahrgänge 7 und 8 eng als Kooperationspartner zusammen.

Sie lassen sich von der Corona-Pandemie ihren Spaß nicht verderben – Die Abschlussschülerinnen und -schüler des 10. Jahrgangs feierten vom 31.5 bis 4.6. ihre „Mottowoche“. An jedem Tag der Woche erschienen sie in skurrilen, witzigen und exotischen Verkleidungen und sorgten vor allem bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern auf dem Schulhof für erstaunte Blicke.

Verkleidungsthema war an jedem Tag ein anderes Motto, das das Stichwort für die Verwandlungen gab. So tauschten die Jugendlichen Jeans und T-Shirt z. B. gegen Business-Anzug und Nadelstreifenkostüm und lernten ihre Mitschülerinnen und -schüler in ganz ungewohnten Rollen kennen.

Und hier die Mottos im Einzelnen:

Montag: Mafia und Business

Dienstag: 80er/90er

Mittwoch: Helden der Kindheit/Filmcharaktere

Donnerstag: Asi/Schlafanzug

Freitag: Nationalitäten

Auch, wenn die Inzidenzwerte im Emsland momentan hoch sind, bleibt doch die Hoffnung für die Papenburger Schülerinnen und Schüler, dass bald Wechsel- und Regelunterricht wieder möglich sind.

Weiterhin werden dann aber Hygienevorschriften wie Abstand halten, Hände waschen und regelmäßiges Lüften den Alltag von Schülerinnen und Schülern und deren Lehrerinnen und Lehrern bestimmen.

Vor allem das Lüften der Klassenräume soll jetzt an der Heinrich-von-Kleist-Schule zielgerichtet durchgeführt werden: Der Technikkurs des Jahrgangs 10 unter der Leitung von Lehrer Tobias Imholt baut an sogenannten „CO2-Ampeln“, die anzeigen sollen, wenn die Sättigung der Raumluft mit Co2 zu hoch ist und so ein Durchlüften des Klassenraums nötig ist. Misst die Ampel beispielsweise einen Wert von 500 ppm Co2 in der Luft, leuchtet die Ampel grün, also alles im „grünen Bereich“, die Raumluft ist in Ordnung. Übersteigt die Sättigung hingegen einen bestimmten Wert, springt die Ampel auf gelb und später sogar auf Rot. Dann müssen die Fenster geöffnet werden. Der Bausatz, den die Schülerinnen und Schüler verwendet haben, wurde von der Hochschule für Technik in Stuttgart entwickelt, nach einer genauen Bauanleitung wurden die einzelnen Teile zusammengesetzt und deren Funktionsweise ausprobiert. Auch das Aufspielen der Software und die Kalibrierung wurde von den Technikschülerinnen und -schülern realisiert. Die Ampeln sollen jetzt nach und nach in den Klassenräumen aufgebaut und eingesetzt werden. 

Nicht nur in „Corona-Zeiten“ ist eine solche Ampel sinnvoll, grundsätzlich kann in Klassenräumen, wo manchmal buchstäblich „die Köpfe rauchen“, die Luft schon einmal schlecht werden. Frische Luft sorgt dann für frisches Denken und neue Energie beim Lernen.

Nicht unerwähnt bleiben darf der Dank der Schule an die Firma KW Labeling in Papenburg, die die Gehäuse ausgelasert und gespendet haben.