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Im Rahmen des „Internationalen Festes“ 2021 wurde die Heinrich-von-Kleist-Schule eingeladen, ein Statement zu dem Stichwort „Papenburg ist bunt“ abzugeben. Wir haben mit den Schülerinnen und Schüler darüber diskutiert, wie wohl der Halbsatz „Die HvK ist bunt, weil…“ vervollständigt werden könnte. Das waren die Antworten:

Die HvK ist bunt, weil…

…alle Hautfarben und Religionen akzeptiert werden.

…wir Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern haben.

…jeder hier andere Klamotten trägt.

…unsere Schule alle Geschlechter unterstützt und keinen verachten will.

…alle anders aussehen.

…es Homosexuelle gibt und wir akzeptieren, dass Menschen unterschiedlich sind (LGBQ…)

…jeder so sein darf, wie er will.

…sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig helfen.

…wir viele verschiedene Interessen haben und einzigartig sind.

…alle verschiedene Eigenschaften und Persönlichkeiten haben.

…die Schule jeden und jede akzeptiert.

…auch in der Mensa beim Essen auf die Religion geachtet wird.

Man könnte dieser Tage den Song „Bleibt alles anders“ von Herbert Grönemeyer in Dauerschleife spielen: Denn auch in diesem Jahr wirbelt die Pandemie wieder alle Bereiche des Lebens gehörig durcheinander. So auch das Schulleben an der Heinrich-von-Kleist-Schule. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge 9 und 10 mussten in diesem Jahr auf Vieles verzichten, was zu einer gebührenden Feier des ersehnten Abschlusses gehört.

Dennoch schafften es die zahlreichen Akteure der Schulgemeinschaft, der Vergabe der Abschlusszeugnisse einen feierlichen und sicherlich unvergesslichen Rahmen zu verleihen. Wie schon im letzten Jahr musste die Verleihung gewissermaßen doppelt stattfinden, um allen Pandemieauflagen gerecht zu werden. Daher wurde den Abschlussschülerinnen und -schülern, die von ihren Eltern zu diesem Anlass begleitet wurden, in zwei Gruppen das Zeugnis in der Aula der Schule überreicht.

Statt Schulchor und -band sorgten auch in diesem Jahr MP3-Dateien und Lautsprecher für die passende Musik, so waren z. B. „We are young“ von Fun feat. Janelle Monáe oder „These days“ von Rudimental zu hören; Songs, die wie die festliche Garderobe der Schülerinnen und Schüler die Zeugnisvergabe stimmungsvoll untermalten. Pastor Andreas Bröcher erinnerte die Schülerinnen und Schüler daran, dass sie jetzt zwar wieder am Anfang ihres Weges stünden, aber diesen Weg nie allein gehen würden, da Gott an ihrer Seite sei.

Schulleiterin Marita Niehoff brachte in ihrer Rede ein Thema zur Sprache, das momentan alle, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern, beschäftigt: Das digitale „Lernen auf Distanz“, dem sich alle in diesem und im letzten Jahr ungewollt aussetzen mussten. Während Niehoff den Schülerinnen und Schülern attestierte, junge Menschen zu sein, „die einen schulischen Weg erfolgreich durchlaufen haben und guten Mutes in die Zukunft blicken können“, erinnerte sie gleichzeitig daran, dass Computer dabei zwar helfen könnten, es aber immer neben der künstlichen auch die menschliche Intelligenz geben müsse: „Ersetzen werden sie euch nie.“

Die Schulleiterin ging außerdem darauf ein, dass gerade der diesjährige Abschlussjahrgang durch die COVID-19-Pandemie ein besonderer ist: So hätten die Jugendlichen in den letzten zwei Jahren mit Unsicherheiten umzugehen gelernt, gleichzeitig habe der Verlust ihres Alltages, der Aufbau neuer Strukturen und der Verzicht auf Gewohntes den Blick auf neue Möglichkeiten geweitet, Alternativen eröffnet und Kreativität geweckt. Dies alles seien wichtige Grundlagen, um in der Zukunft mit krisenhaften Situationen umzugehen.

Natürlich durfte auch die Ehrung der Klassenbesten und der Schulbesten nicht fehlen. Marvin Hüsing aus der 10a und Tatjana Ott aus der 10b waren die besten ihrer Klasse. Außerdem gab es eine Besonderheit: Gleich zwei Schülerinnen, nämlich Elif Demir und Mareike Kipper, beide aus der 10d, erlangten den Traum-Notendurchschnitt von 1,06. Sie alle erhielten als besondere Anerkennung für ihre überdurchschnittlichen Leistungen einen „Papenburg-Gutschein“.

Die Schulsprecher Clare Spiegel und Thomas Bürkle sowie Malcolm Henzen erinnerten in ihren launigen Reden an manch lustige Begebenheit aus den vergangenen sechs Schuljahren und dankten den Lehrerinnen und Lehrern und vor allem den Eltern, die in der Pandemiezeit Großartiges geleistet hätten und „Brötchenschmierer, Taxifahrer, Seelentröster, Geldgeber und Nachhilfelehrer“ gewesen seien.   

Leider durfte im Anschluss an die Verleihung nicht gefeiert werden und bei einem Glas Sekt über die Schulzeit geplaudert werden.  Die Jugendlichen haben dies aber sicherlich zu Hause getan.

Insgesamt gab es 20 Mal den Hauptschulabschluss nach Klasse 9, 5 Mal den Hauptschulabschluss, 23 Mal den Realschulabschluss und 43 Mal den Erweiterten Realschulabschluss, der z. B. zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe berechtigt.

Und diese Jugendlichen haben den Abschluss in der Tasche:

Joeline Bollen, Maxim Gel, Leonie Porter, Lea-Marie Winterboer, Jaime Kujawa, Marwa Alhariri, Lea Bergmann, Laura Helm, Marvin Hörholdt, Marko Kecman, Livia Andreea Savu, Sarina Kleene, Angeline Kunz, Samir Selim Akan, Joshua Aziz, Thomas Bürkle, Oliver Gidion, Kevin Hüsing, Marvin Hüsing, Charlotte Kockelmann, Adomas Pestininkas, Vanessa Rohleder, Nick Rosentreter, Jana Röttgers, Jerome Röttgers, Annika Silze, Aaron Wolters

Dennis  Abheiden, Obayda Ahmed Aljadaan, Batoul Alyan, Anton Boger, Pia-Sophie Brink, Marcel Dickebohm, Sebastian Hombrink, Bosse Joost, Franziska Kipper, Suzan Kirac, Janine Klahsen, Jasmin Kösters, Veronika Krenik, Justin Miller, Leonard Müller, Nick Nöller, Tatjana Ott, Jonas Schulz, Maximilian Sek, Paul Springfeld, Lena Thür, Maik Völker

Gülpelin Akbulut, Nadeshda Albach, Ilona Bondarenko, Angela Joy de Guzman, Julian Heidbuurt, Malcolm-Robin Henzen, Michael Hockmann, Ben Kramer, Mark Lennart Kretschmer, Matthias Lass, Chasan Moumin Oglou, Paul Pech, Kajetan Pietras, Lene Potthast, Leon Rehm, Clare Felicia Spiegel.

Hüseyin Akan, Feyza Aydin, Maike Bercx, Lena Böhm, Elif Demir, Ibrahim Demir, Luca Samuel Ehrlich, Kim-Nina Engelbrink, Max Gitzbrecht, Maya Houri, Mareike Kipper, Klara König, Carmen Kösters, Benedikt Lechler, Irem Saatsi, Samirí Sadiku, Vanessa Thöne, Luca Voskuhl.

Die Heinrich-von-Kleist-Schule Papenburg sagt Herzlichen Glückwunsch!

Ein besonderes Geschenk erhielt die Heinrich-von-Kleist-Schule vom BTZ Papenburg: Bei sommerlichen Temperaturen erhielt der Fachbereich Technik einen sogenannten „Pneumatik-Stand“, der beim BTZ ausgemustert worden war. Dieser ist aber zum Wegwerfen viel zu schade, ist er doch auf dem aktuellen Stand der Technik. Mit einem solchen Pneumatik-Stand kann man z. B. Kolben bewegen und luftdruckgesteuerte Getriebe aufbauen und so die Funktionsweise eines Kolben kennenlernen. Dies kann als weiterer Baustein in den berufsorientierenden Maßnahmen der Schule angesehen werden, ist es doch das Ziel industrie- und handwerksnahes Lernen in der Schule anzubieten. Der Einsatz des Pneumatik-Wagens wird voraussichtlich im WPP Technik des Jahrgangs 10 im Kompetenzbereich Steuern, Regeln, Messen erfolgen.

Die Lehrerinnen und Lehrer des Fachbereichs Technik Tobias Imholt, Anneke Klaaßen und Ralf Sievering freuten sich sehr über die Übergabe des Wagens durch den BTZ-Lehrer Ingolf Timmen. 

Die Heinrich-von-Kleist-Schule und das BTZ arbeiten im Rahmen der Potenzialanalyse der Jahrgänge 7 und 8 eng als Kooperationspartner zusammen.

Sie lassen sich von der Corona-Pandemie ihren Spaß nicht verderben – Die Abschlussschülerinnen und -schüler des 10. Jahrgangs feierten vom 31.5 bis 4.6. ihre „Mottowoche“. An jedem Tag der Woche erschienen sie in skurrilen, witzigen und exotischen Verkleidungen und sorgten vor allem bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern auf dem Schulhof für erstaunte Blicke.

Verkleidungsthema war an jedem Tag ein anderes Motto, das das Stichwort für die Verwandlungen gab. So tauschten die Jugendlichen Jeans und T-Shirt z. B. gegen Business-Anzug und Nadelstreifenkostüm und lernten ihre Mitschülerinnen und -schüler in ganz ungewohnten Rollen kennen.

Und hier die Mottos im Einzelnen:

Montag: Mafia und Business

Dienstag: 80er/90er

Mittwoch: Helden der Kindheit/Filmcharaktere

Donnerstag: Asi/Schlafanzug

Freitag: Nationalitäten

Auch, wenn die Inzidenzwerte im Emsland momentan hoch sind, bleibt doch die Hoffnung für die Papenburger Schülerinnen und Schüler, dass bald Wechsel- und Regelunterricht wieder möglich sind.

Weiterhin werden dann aber Hygienevorschriften wie Abstand halten, Hände waschen und regelmäßiges Lüften den Alltag von Schülerinnen und Schülern und deren Lehrerinnen und Lehrern bestimmen.

Vor allem das Lüften der Klassenräume soll jetzt an der Heinrich-von-Kleist-Schule zielgerichtet durchgeführt werden: Der Technikkurs des Jahrgangs 10 unter der Leitung von Lehrer Tobias Imholt baut an sogenannten „CO2-Ampeln“, die anzeigen sollen, wenn die Sättigung der Raumluft mit Co2 zu hoch ist und so ein Durchlüften des Klassenraums nötig ist. Misst die Ampel beispielsweise einen Wert von 500 ppm Co2 in der Luft, leuchtet die Ampel grün, also alles im „grünen Bereich“, die Raumluft ist in Ordnung. Übersteigt die Sättigung hingegen einen bestimmten Wert, springt die Ampel auf gelb und später sogar auf Rot. Dann müssen die Fenster geöffnet werden. Der Bausatz, den die Schülerinnen und Schüler verwendet haben, wurde von der Hochschule für Technik in Stuttgart entwickelt, nach einer genauen Bauanleitung wurden die einzelnen Teile zusammengesetzt und deren Funktionsweise ausprobiert. Auch das Aufspielen der Software und die Kalibrierung wurde von den Technikschülerinnen und -schülern realisiert. Die Ampeln sollen jetzt nach und nach in den Klassenräumen aufgebaut und eingesetzt werden. 

Nicht nur in „Corona-Zeiten“ ist eine solche Ampel sinnvoll, grundsätzlich kann in Klassenräumen, wo manchmal buchstäblich „die Köpfe rauchen“, die Luft schon einmal schlecht werden. Frische Luft sorgt dann für frisches Denken und neue Energie beim Lernen.

Nicht unerwähnt bleiben darf der Dank der Schule an die Firma KW Labeling in Papenburg, die die Gehäuse ausgelasert und gespendet haben.