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Auch, wenn die Inzidenzwerte im Emsland momentan hoch sind, bleibt doch die Hoffnung für die Papenburger Schülerinnen und Schüler, dass bald Wechsel- und Regelunterricht wieder möglich sind.

Weiterhin werden dann aber Hygienevorschriften wie Abstand halten, Hände waschen und regelmäßiges Lüften den Alltag von Schülerinnen und Schülern und deren Lehrerinnen und Lehrern bestimmen.

Vor allem das Lüften der Klassenräume soll jetzt an der Heinrich-von-Kleist-Schule zielgerichtet durchgeführt werden: Der Technikkurs des Jahrgangs 10 unter der Leitung von Lehrer Tobias Imholt baut an sogenannten „CO2-Ampeln“, die anzeigen sollen, wenn die Sättigung der Raumluft mit Co2 zu hoch ist und so ein Durchlüften des Klassenraums nötig ist. Misst die Ampel beispielsweise einen Wert von 500 ppm Co2 in der Luft, leuchtet die Ampel grün, also alles im „grünen Bereich“, die Raumluft ist in Ordnung. Übersteigt die Sättigung hingegen einen bestimmten Wert, springt die Ampel auf gelb und später sogar auf Rot. Dann müssen die Fenster geöffnet werden. Der Bausatz, den die Schülerinnen und Schüler verwendet haben, wurde von der Hochschule für Technik in Stuttgart entwickelt, nach einer genauen Bauanleitung wurden die einzelnen Teile zusammengesetzt und deren Funktionsweise ausprobiert. Auch das Aufspielen der Software und die Kalibrierung wurde von den Technikschülerinnen und -schülern realisiert. Die Ampeln sollen jetzt nach und nach in den Klassenräumen aufgebaut und eingesetzt werden. 

Nicht nur in „Corona-Zeiten“ ist eine solche Ampel sinnvoll, grundsätzlich kann in Klassenräumen, wo manchmal buchstäblich „die Köpfe rauchen“, die Luft schon einmal schlecht werden. Frische Luft sorgt dann für frisches Denken und neue Energie beim Lernen.

Nicht unerwähnt bleiben darf der Dank der Schule an die Firma KW Labeling in Papenburg, die die Gehäuse ausgelasert und gespendet haben.

Digitalisierung ist kein Zustand, sondern ein Prozess – So könnte man wohl die aktuelle Situation in vielen Lebensbereichen zusammenfassen. Durch die Pandemie hat die Digitalisierung im privaten, aber natürlich auch im beruflichen Bereich einen enormen Schub gewonnen.

In besonderem Maß sind hiervon natürlich auch die Schulen betroffen: Durch den Entfall des Präsenzunterrichts mussten neue digitale Lösungen her, um Schülerinnen und Schüler zu erreichen und ein „Distanzlernen“ zu ermöglichen.

Auch die Heinrich-von-Kleist-Schule Papenburg, digital seit ihrer Gründung breit aufgestellt, ist diesen Weg mitgegangen. Das digitale Klassenbuch wurde durch eine neue Lernplattform ergänzt, die einen Austausch zwischen Lehrerinnen und Lehrern und ihren Schülerinnen und Schülern komfortabel und datenschutzrechtlich einwandfrei ermöglicht.

Ganz aktuell und den digitalen Bedürfnissen angepasst ist jetzt auch der Internetauftritt der Schule: Unter https://heinrich-von-kleist-schule.de/ kommt sie aktuell und in modernem Layout daher.

Auffällig ist, dass sowohl das digitale Klassenbuch WebUntis als auch die Lernplattform ISERV, über die im Moment das „Homeschooling“ läuft, direkt von der Startseite aus aufgerufen werden können. Auch ein Anmeldeformular kann dort heruntergeladen, ausgefüllt und digital übermittelt werden – Nicht nur in Zeiten der Pandemie praktisch.

Neu ist auch der Downloadbereich: Hier können alle wichtigen Formulare und auch die aktuellen Elternbriefe heruntergeladen und angesehen werden. Termine sind von jetzt an in einem Kalender aufgeführt, der selbstverständlich ständig aktualisiert wird.

Zwar fällt das Mensaessen pandemiebedingt aus; aber auch der Mensaplan kann über die Homepage abgerufen werden. So können die Schülerinnen und Schüler schon nach dem Frühstück sehen, auf was sie sich in der Mittagspause freuen können.

All diese Informationen werden mit einer ansprechenden Optik präsentiert; außerdem ist die Webseite jetzt auch für Handys und jedes andere digitale Endgerät optimal nutzbar.

Ein Klick lohnt sich.       

Als eine von insgesamt 150 Projektschulen nimmt die Heinrich-von-Kleist-Oberschule an dem Programm „Lesen macht stark“ teil. Ziel dieses Projekts ist es, die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler systematisch und langfristig zu fördern und zu verbessern, besonders die Anzahl der schwachen Leserinnen und Leser soll verringert werden.
Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 erhalten dazu Lernmaterialien, womit das Lesen verstärkt geübt wird. Durch eine prozessbegleitende Lernverlaufsdiagnostik erhalten die Schülerinnen und Schüler regelmäßig und schnell Feedback über ihre Fortschritte und Lernstände. Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern ermöglicht dies, früh zu erkennen, ob ihr Kind eine Förderung benötigt.