Unser Modell zur Unterrichtsorganisation /-gestaltung

Die Schulen in Niedersachsen stehen vor der Herausforderung, den Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Inhalten sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Ferner ist die Leistungsfähigkeit und Aufnahmebereitschaft zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr am höchsten, lässt dann aber im Laufe des Tages bis ungefähr 15.00 Uhr kontinuierlich nach. Für uns als Schule bedeutet dies, dass wir in der Kernzeit zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr den Unterricht in Doppelstunden gestalten, um so eine möglichst hohe Lerneffektivität und Lernbereitschaft zu schaffen. Auch die zeitaufwändigeren prozessbezogenen Kompetenzen können so besser geschult werden. Daher beginnt unser Schultag um 8.10 Uhr und endet am Nachmittag um 15.30 Uhr.

Die Rhythmisierung an unserer Schule:

Aufgrund der eher geringeren Leistungsfähigkeit im weiteren Verlauf des Schultages finden an den verbindlichenNachmittagen Aktivitäten im sportlichen und handwerklicheren Bereich wie Wahlpflichtkurse / Wahlpflichtprofile und Sport oder experimentell orientierte Fächer vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich statt, wo dann ein Wechsel zwischen inhaltsorientieren und prozessorientierten Kompetenzen stattfindet.

Abgerundet wird unser Ganztagskonzept durch eine neue Rhythmisierung für die unteren Jahrgänge, die Mittwochnachmittags gemäß ihrer Interessenlage entsprechende Schwerpunkte im musisch-kulturellen oder sportlichen Bereich wählen.

Darüber hinaus haben wir das pädagogische Konzept unserer Schule dahingehend überarbeitet, dass wir vor allem in den unteren Jahrgängen dem Klassenlehrerprinzip folgen. So betreut der im Jahrgang 5 eingesetzte Klassenlehrer seine Klasse drei Jahre lang bis zum Jahrgang 7 und gewöhnt die Schüler in den ersten Jahren sowohl an das Schulleben und in den Jahrgängen 6 und 7 an die einsetzende Differenzierung in G – Kursen (grundlegende Anforderungsbereiche à vergleichbar mit den Anforderungen der Hauptschule) und den E – Kursen (erweiterte Anforderungsbereiche à vergleichbar mit den Anforderungen der Realschule). Ferner erhält der Klassenlehrer zwei A/Ü – Stunden zur Arbeit mit seiner Klasse vor allem im methodischen und sozial-kompetenten Bereich.

In den oberen Jahrgängen treten die Berufsvorbereitung und die Hinführung zu den entsprechenden Abschlüssen in den Vordergrund.  

Das Kurssystem unserer Schule

Deutlich wird, dass durch die stufenweise erhöhte Differenzierung die Schüler einerseits an die differenzierte Arbeit in der Oberschule herangeführt werden und andererseits auf die Abschlüsse vorbereitet werden (siehe „Abschlüsse an der Oberschule“)